Eisernes Brevier
| Buchdetails | |
|---|---|
| Verlag | Theodor Eckholt Verlag |
| Autor | Paul Eckholt |
Kurzbeschreibung
Eisernes Brevier ist eine in vier Bereiche gegliederte Sammlung von Gedichten und Erzählungen/Prosatexten von Paul Eckholt. Viele Texte gehen auf Erstveröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften zurück. Inhaltlich verbindet die Beiträge vor allem eine ausgeprägte Heimatverbundenheit sowie die Zuwendung zu den Menschen des werktätigen Alltags.
Inhalt und Aufbau
Das Buch ist als Sammlung aus Lyrik und Prosa angelegt und in vier Teile gegliedert. In der Einführung wird betont, dass sich die Gedichte über einen Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten erstrecken und eine gemeinsame thematische Klammer besitzen: Heimatliebe, Vaterstadt, Arbeitswelt sowie ein deutlich formuliertes christliches Bekenntnis.
Themen und Ton
Die Einführung beschreibt Eckholts Sprache als schlicht, zugleich aber inhaltsschwer. Charakteristisch seien:
- eine direkte, gläubig geprägte Haltung ohne „Verhüllung“ oder mehrdeutige Brechung,
- ein starker Bezug zur Arbeitswelt (insbesondere aus der Perspektive eines Hüttenwerkers),
- der Anspruch auf Authentizität: Viele Erzählungen beruhen demnach auf tatsächlichen Begebenheiten und verzichten weitgehend auf zusätzliche Effekte,
- ein wiederkehrender, hintergründiger Humor und ein Blick für das Komische im Alltag.
Als Zielpublikum nennt die Einführung vor allem „Menschen des Werktags“ – gradlinige, einfache, fleißige Männer und Frauen, deren Lebenswirklichkeit in den Texten aufgegriffen und verdichtet wird.
Quellen
- Eisernes Brevier. Warendorf (Westfalen) 1977, Impressum und Einführung (erste zwei Seiten).