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Goetheweg Langst: Unterschied zwischen den Versionen

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==Entstehung==
==Entstehung==
Der Ahlener Bildhauer Helmut Emde hat die Verse 1978, aufgrund einer Privatinitiative des Stadtgärtners [[Wilhelm Reiberg]], in Stein gehauen.<ref>Ahlen - von der Püttstadt zur Industriestadt im Grünen, von Wilhelm Reiberg, ISBN 3-87716-743-8</ref>
Der Ahlener Bildhauer Helmut Emde hat die Verse, aufgrund einer Privatinitiative des Stadtgärtners [[Wilhelm Reiberg]], in Stein gehauen<ref>Ahlen - von der Püttstadt zur Industriestadt im Grünen, von Wilhelm Reiberg, ISBN 3-87716-743-8</ref>.
Da das Waldstück südlich des Vorhelmer Weges weitgehend ungenutzt blieb war die Einrichtung des Goetheweges eine Maßnahme diesen Teil der Langst für Wanderer attraktiver zu gestalten. An den verschlungenen Wegen dieses Waldstücks wurden die Steine mit Zitaten von Goethe aufgestellt. Am 26. Februar 1978 wurde der Weg dann offiziell eröffnet.
 
''Mir war von vorneherein klar, daß diese ideele Einrichtung nicht jedermanns Zustimmung finden würde, und so ist die Erarbeitung und Aufstellung weitgehendst undabhängig von der öffentlichen Hand erfolgt''<ref>Der beflügelte Aal - Band 17, S. 11</ref>


==Die Verse==
==Die Verse==

Version vom 13. Januar 2014, 10:13 Uhr

Der Goetheweg ist ein Wanderweg im südöstlichen Teil der Langst. Entlang dieses Weges stehen zehn Steine mit Versen des Dichters Johann Wolfgang Goethe.

Entstehung

Der Ahlener Bildhauer Helmut Emde hat die Verse, aufgrund einer Privatinitiative des Stadtgärtners Wilhelm Reiberg, in Stein gehauen[1]. Da das Waldstück südlich des Vorhelmer Weges weitgehend ungenutzt blieb war die Einrichtung des Goetheweges eine Maßnahme diesen Teil der Langst für Wanderer attraktiver zu gestalten. An den verschlungenen Wegen dieses Waldstücks wurden die Steine mit Zitaten von Goethe aufgestellt. Am 26. Februar 1978 wurde der Weg dann offiziell eröffnet.

Mir war von vorneherein klar, daß diese ideele Einrichtung nicht jedermanns Zustimmung finden würde, und so ist die Erarbeitung und Aufstellung weitgehendst undabhängig von der öffentlichen Hand erfolgt[2]

Die Verse

<poem> Als ich einmal eine Spinne erschlagen, Dacht ich, ob ich das wohl gesollt? Hat Gott ihr doch wie mir gewollt Einen Anteil an diesen Tagen! </poem>


<poem> Willst du ins Unendliche schreiten, Geh nur im Endlichen nach allen Seiten. Willst du dich deines Wertes erfreuen, So mußt der Welt du Wert verleihen. </poem>


<poem> Ursprünglich eignen Sinn Laß dir nicht rauben! Woran die Menge glaubt, Ist leicht zu glauben. </poem>

Quellen

  1. ↑ Ahlen - von der Püttstadt zur Industriestadt im Grünen, von Wilhelm Reiberg, ISBN 3-87716-743-8
  2. ↑ Der beflügelte Aal - Band 17, S. 11