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	<title>AhlenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlener_Mammut&amp;diff=1610</id>
		<title>Ahlener Mammut</title>
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		<updated>2010-01-31T09:00:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.226.225.78: /* Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Ahlener Mammut wird der ausgestorbenen Elefantenart des Wollhaarmammuts (lat. Mammutus primigenius) zugeordnet und entwickelte sich vor 300.000 bis 200.000 Jahren (Perm-Trias) in Sibirien. Von hier aus verbreiteten sie sich über ganz Eurasien und Nordamerika, bis sie vor etwa 12.000 Jahren (Anfang Holozän) ausstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fund und Ausstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 18.000 Jahre alten Skelettteile des Mammuts wurden im Juni 1910 bei Grabungen in einer Tongrube der Stanz- und Emailierwerke der [[Gebrüder Seiler]] gefunden. Da man den Knochenfund keinem Tier zuordnen konnte informierte man die Universität in Münster. Prof. Dr. Theodor Wegner (*1880, +1935), damaliger Privatdozent am Geologisch-Paläontologischen Institut (GPI) der Universität Münster, leitete daraufhin die Ausgrabung, stellte den Fund sicher und überführte ihn in das GPI, wo es, unter der Leitung von Prof. Dr. Lotze und Dozent Dr. Siegfried, montiert und aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus etwa 220 Knochen bestehende Knochengerüst wiegt um die 500 kg und besitzt eine Länge von 5,50 m und eine Höhe von 3,20 m. Letzteres entspricht mit einer durchschnittlichen Widerristhöhe von 2,80 m bis 4,00 m durchaus der Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späteren Jahrzehnten nach dem Fund wurde das Skelett das Wappentier des Geomuseums Münster (früher: Geologisch-Paläontologisches Museum und Mineralogisches Museum) und für die breite Öffentlichkeit ausgestellt. Auf Grund von langwierigen Umbaumaßnahmen innerhalb des Museums wurde es u.a. an das LWL-Museum in Herne ausgeliehen, wo es zwischen Mai 2006 und Mai 2007 während der Sonderausstellung „Klima und Mensch“ zu den Attraktionen gehörte. Zwar hat es aktuell den Weg zurück ins Geomuseum gefunden, jedoch werden die Skelettteile des Mammuts zunächst noch in Containern zwischengelagert, bis das Museum wiedereröffnet wird (Stand: Mai 2009). Es soll dann schöner und vor allem anatomisch korrekter als je zuvor den Eiszeit-Saal des Geologisch-Paläontologischen Museums dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheit des Mammutskeletts==&lt;br /&gt;
Bekannt wurde das Ahlener Mammut durch die annähernde Vollständigkeit des Skeletts. Das gesamte Knochengerüst stammt nachweislich von ein- und demselben Tier, wohingegen andere Exponate üblicherweise aus den Skeletten mehrerer Tiere zusammengesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu zeitgleich wurden um 1910 noch zwei weitere Mammutskelette gefunden. Beide Skelette wurden jedoch während des Zweiten Weltkrieges entweder gänzlich zerstört (Borna in Sachsen; Fund: 1908/1909) oder haben soweit gelitten, dass sie nicht wieder aufgeteilt wurden (Steinheim an der Murr in Baden-Württemberg; Fund: 1910). Somit ist das Ahlener Mammut das deutschlandweit letzte, vollständig erhaltene Mammutskelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Mammut als Namensgeber==&lt;br /&gt;
*[[Mammut-Apotheke]]&lt;br /&gt;
*[[Mammutpfad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
:Siegfried, P. (1959): Das Mammut von Ahlen. Paläontologische Zeitschrift, Vol. 33, No. 3, pp. 72-184&lt;br /&gt;
:Helmut Röer: [[Ahlen im Münsterland]], pp. 41-42&lt;br /&gt;
:Dr. Wilhelm Schulte: [[Heimatbuch der Stadt Ahlen]], Walter Breucking pp. 24-25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
[http://www.uni-muenster.de/Geomuseum/| Geomuseum Münster]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.226.225.78</name></author>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Mammutpfad&amp;diff=1609</id>
		<title>Mammutpfad</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;80.226.225.78: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Straßen&lt;br /&gt;
|PLZ=59229&lt;br /&gt;
|Stadtteil=Innenstadt&lt;br /&gt;
|Strassenart=Wohnstraße&lt;br /&gt;
|Breite=51.762420502728&lt;br /&gt;
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|Zoom=16&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.226.225.78</name></author>
	</entry>
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		<id>https://ahlenwiki.de/index.php?title=Ahlener_Mammut&amp;diff=1608</id>
		<title>Ahlener Mammut</title>
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		<updated>2010-01-31T08:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.226.225.78: /* Das Mammut als Namensgeber */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Ahlener Mammut wird der ausgestorbenen Elefantenart des Wollhaarmammuts (lat. Mammutus primigenius) zugeordnet und entwickelte sich vor 300.000 bis 200.000 Jahren (Perm-Trias) in Sibirien. Von hier aus verbreiteten sie sich über ganz Eurasien und Nordamerika, bis sie vor etwa 12.000 Jahren (Anfang Holozän) ausstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fund und Ausstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 18.000 Jahre alten Skelettteile des Mammuts wurden im Juni 1910 bei Grabungen in einer Tongrube der Stanz- und Emailierwerke der [[Gebrüder Seiler]] gefunden. Da man den Knochenfund keinem Tier zuordnen konnte informierte man die Universität in Münster. Prof. Dr. Theodor Wegner (*1880, +1935), damaliger Privatdozent am Geologisch-Paläontologischen Institut (GPI) der Universität Münster, leitete daraufhin die Ausgrabung, stellte den Fund sicher und überführte ihn in das GPI, wo es, unter der Leitung von Prof. Dr. Lotze und Dozent Dr. Siegfried, montiert und aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus etwa 220 Knochen bestehende Knochengerüst wiegt um die 500 kg und besitzt eine Länge von 5,50 m und eine Höhe von 3,20 m. Letzteres entspricht mit einer durchschnittlichen Widerristhöhe von 2,80 m bis 4,00 m durchaus der Norm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späteren Jahrzehnten nach dem Fund wurde das Skelett das Wappentier des Geomuseums Münster (früher: Geologisch-Paläontologisches Museum und Mineralogisches Museum) und für die breite Öffentlichkeit ausgestellt. Auf Grund von langwierigen Umbaumaßnahmen innerhalb des Museums wurde es u.a. an das LWL-Museum in Herne ausgeliehen, wo es zwischen Mai 2006 und Mai 2007 während der Sonderausstellung „Klima und Mensch“ zu den Attraktionen gehörte. Zwar hat es aktuell den Weg zurück ins Geomuseum gefunden, jedoch werden die Skelettteile des Mammuts zunächst noch in Containern zwischengelagert, bis das Museum wiedereröffnet wird (Stand: Mai 2009). Es soll dann schöner und vor allem anatomisch korrekter als je zuvor den Eiszeit-Saal des Geologisch-Paläontologischen Museums dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheit des Mammutskeletts==&lt;br /&gt;
Bekannt wurde das Ahlener Mammut durch die annähernde Vollständigkeit des Skeletts. Das gesamte Knochengerüst stammt nachweislich von ein- und demselben Tier, wohingegen andere Exponate üblicherweise aus den Skeletten mehrerer Tiere zusammengesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu zeitgleich wurden um 1910 noch zwei weitere Mammutskelette gefunden. Beide Skelette wurden jedoch während des Zweiten Weltkrieges entweder gänzlich zerstört (Borna in Sachsen; Fund: 1908/1909) oder haben soweit gelitten, dass sie nicht wieder aufgeteilt wurden (Steinheim an der Murr in Baden-Württemberg; Fund: 1910). Somit ist das Ahlener Mammut das deutschlandweit letzte, vollständig erhaltene Mammutskelett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Mammut als Namensgeber==&lt;br /&gt;
*[[Mammut-Apotheke]]&lt;br /&gt;
*[[Mammutpfad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
:Siegfried, P. (1959): Das Mammut von Ahlen. Paläontologische Zeitschrift, Vol. 33, No. 3, pp. 72-184&lt;br /&gt;
:Helmut Röer: [[Ahlen im Münsterland]], pp. 41-42&lt;br /&gt;
:Dr. Wilhelm Schulte: [[Heimatbuch der Stadt Ahlen]], Walter Breucking pp. 24-25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
[http://www.uni-muenster.de/Geomuseum/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.226.225.78</name></author>
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